Frauenfußball heute

Kleinere  Fußbälle, eine verkürzte Spieldauer, jahrelange Verbote und Aussagen wie Fußball entspräche nicht dem Wesen der Frau: Fußball schien lange  Zeit nur ein Sport für Männer zu sein. Frauen, die Fußball spielten,  wurden in der Gesellschaft als Abweichung von der Norm angesehen und entsprachen nicht dem typischen Rollenbild.

Auch  wenn sich im Laufe der Jahre einiges verbessert hat, ist der Frauenfußball heute immer noch mit Vorurteilen beladen und erhält deutlich weniger Aufmerksamkeit als der Herrenfußball.

Doch  woran liegt dies? Wie könnte man den Frauenfußball mehr in den Fokus  der Öffentlichkeit rücken? Und sind gemischte Teams, wie sie seit kurzem  in den Niederlanden erlaubt sind, ein Schritt zur Aufwertung des Sports?

Über  Fragen wie diese unterhalte ich mich in der heutigen Podcastfolge mit Natalie Forester und Margit Reinhard-Hesedenz, die sich in ihrer Vorlesung ,,Der springende Punkt ist der Ball‘‘ (Im Rahmen der Ausstellung „Fan.Tastic Females“ präsentiert von der FrauenGenderBibliothek Saar, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der AWO Fankontaktstelle INNWURF Saarbrücken und dem Jugendzentrum Försterstraße/Mai 2021) mit Themen rund um die  Anfänge und die Entwicklung des Frauenfußballs auseinandergesetzt haben.

Interview: Jana Singer Bild: Noelle Otto