In dieser Rubrik schauen wir Musikern über den Rücken, oder besser gesagt auf das Equipment. In der ersten Folge Gitarrist Brix (Markus Brixius) von der Mod-Band The Apemen.

Soweit verfügbar findet man das Equipment in unserem Thomann Shop (Afffiliate)

Zwei Gitarren befinden sich aktuell bei The Apemen im Einsatz: Eine Squier Vintage Mod Tele Custom SB, sowie eine Swing Prism 250 / Power ST mit Piezo Brücke für akustische Sounds.

Als Verstärker dient ein Roland JC-40. Der Stereo-Transitoramp ist eine Neuauflage des legendären Jazz Chorus 120. Die kompakte 40 Watt Variante setzt sich auch gegen den Trace Elliot Bass Turm der Band durch. Die Roland JC- Serie besticht durch ihren cleanen Sound, wodurch auch der akustische Sound der Piezogitarre bestens wiedergegeben wird (Manche benutzen dem Amp auch für Synthies). Also wird kein zusätzlicher Akustikverstärker benötigt.
Über den Distortion-Sound des Verstärkers streiten sich schon Generationen, aber das schöne On-Board-Reverb und der Chorus/Vibrato-Effekt finden beide ihren Einsatz. Da kein passender Fußschalter mitgeliefert wird, tut hier ein Fame FS300 3er Mono Fußschalter seinen Dienst.

Das Pedalboard ist ein Pedaltrain Novo 24 SC auf dem sogar noch ein wenig Platz für weitere teure Pedals ist ist. Der Effektweg startet mit einer Genuine Belcat ABS-522. Das ist eine A-B-Box mit der zwischen dem akustischen und dem magnetischen Sound hin- und her geschaltet werden kann. Die Gitarre (Swing Prims 250) hat einen Stereoausgang und steuert die A-B-Box mit zwei mal Mono (Y-Kabel) an. Die Box verfügt außerdem über zwei Lautstärkeregler, sodass die unterschiedlichen Signale angepasst werden können. Es folgt das Korg Pitchblack BK Stimmgerät, welches beim Tunen die Anlage stumm schaltet. Als nächstes folgt ein Dunlop MDU GCB80 Volumepedal. Angeschafft wurde es für den Violineffekt. Dafür ist allerdings der Anschwelleffekt etwas zu kurz. Als einfaches Lautstärkepedal trotzdem top. Ebenfalls von der Firma Dunlop ist das Cry Baby GCB95 Wah Wah Pedal. Diesen Klassiker braucht man wahrscheinlich nicht mehr vorzustellen. Die Effektkette setzt sich fort mit dem DOD Overdrive Preamp 250. Dabei handelt es sich um ein Vintage-Teil, dass leider nur noch gebraucht zu bekommen ist. In diesem Setup wird es als Booster für Soloparts verwendet. Es gibt einen Nachbau von JHS mit ein paar weiteren Features wie einer LED – mit der man im Gegenteil zum originale Effektgerät sehen kann, ob es eingeschaltet ist oder nicht. Für den typischen Highwatt Sound kommt ein WIIO Pedal von Catalinbread zum Einsatz. Je nach Einstellung erreicht man damit einen leichten Crunch und im letzten Drittel des Gainreglers eine wirklich ordentliche Verzerrung. Mit dem Zweiband-EQ kann man noch etwas den Ton je nach Geschmack beeinflussen. Die Schreibeweise WIIO erinnert nicht zufällig an WHO. Zum Schluss sorgt das Boss DD8 Digital Delay für, nun ja. Delay. Gesteuert wird das Delay durch den FS-54 Fußschalter von Boss. Für den Strom sorgt die Harley Benton Powerstation bislang sehr zuverlässig. Als Intrumentenkabel werden die Fatso Flex Kabel von Spectraflex verwendet. Es sind die Besten!