Ghostbusters Remake

Ghostbusters – Nur gutes Popcorn-Heimkino

Published On Januar 1, 2017 | By redaktion | Filme, Tipps

Remakes sind das Ding in Hollywood, wenn es keine neuen Ideen gibt, aber gleichzeitig den Wunsch nach einem sicheren Erfolg. Nachdem Ivan Reitman 1984 den ersten „Ghostbusters“-Film und fünf Jahre später den zweiten in die Kinos brachte, folgte im vergangenen Sommer Paul Feigs Neuverfilmung „Ghostbusters“.
Statt Bill Murray (Dr. Peter Venkman), Dan Aykroyd (Dr. Raymond „Ray“ Stantz) und dem 2014 verstorbenen Harold Ramis (Dr. Egon Spengler) sind in der Neuauflage Melissa McCarthy (Dr. Abigail „Abby“ L. Yates), Kristen Wiig (Dr. Erin Gilbert), Kate McKinnon (Dr. Jillian Holtzmann) und Leslie Jones (Patricia „Patty“ Tolan) die Hauptakteure. Sie haben es mit diversen Geistern zu tun (u.a. dem übergroßen Marshmallow Stay Puft), die allesamt Chris Hemsworth in der Rolle des Kevin Beckman freigelassen hat. So weit, so gut.
Aber die Geschichte wartet mit keinem nennenswerten Überraschungseffekt auf. Die Hauptdarstellerinnen sind gut, kommen aber nicht an die geniale Originalbesetzung heran. Und das hat beileibe nichts damit zu tun, dass es Frauen sind. Die Geschichte ist schlicht zu dünn und der Film eine Spur zu albern.
Reitman war zwar als Co-Produzent involviert und die Originalschauspieler Bill Murray, Dan Aykroyd und Sigourney Weaver tauchen in Cameo-Auftritten auf, die beiden Originale bleiben jedoch unerreicht. Vielleicht auch, weil die hier dominierende McCarthy mittlerweile austauschbare Rollen spielt bzw. sie immer wieder die Tollpatschige spielt. Mehr als gutes Popcorn-Heimkino ist das hier letztlich nicht.
Text: Peter Parker Bild: Sony Pictures

Information!
„Ghostbusters“ (Sony Pictures)
www.ghostbusters.com

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