Graveyard – Ein bisschen Frieden

Im September 2016 hatten sich Graveyard leider aufgelöst. Das war bitter, denn die schwedischen Blues/Hard/Psychedelic Rocker hatten bis dahin vier überzeugende Alben abgeliefert. Jedoch gaben sie bereits im Januar 2017 ihre Reunion bekannt: mit einem neuen Schlagzeuger. Und so gingen Joakim Nilsson (Gesang, Gitarre), Jonatan La Rocca Ramm (Gitarre), Truls Mörck (Gesang, Bass) und Neuzugang Oskar Bergenheim (Schlagzeug) auch bald ins Studio, um ihr fünftes Album „Peace“ einzuspielen. Dort wollte Produzent Chips Kiesbye „die Kraft und die Energie der Band, die ich bei ihren Live-Shows miterleben durfte, einfangen. Deshalb nahmen wir das Album so auf, wie es bei allen alten Klassikern gemacht wurde; ohne Click-Tracks, getriggerte Drums, Autotune oder Studio-Tricks“. Das Ergebnis kann sich hören lassen: Die Energie ihrer Live-Performances spiegelt sich in den zehn Songs deutlich wider. Mal grooven sie höllisch („Please Don’t“, „A Sign Of Peace“), mal galoppieren sie drauf los („It Ain’t Over Yet“, „Walk On“), nehmen das Tempo raus („Bird Of Paradise“) oder machen das alles in einem Song („Low (I Wouldn’t Mind)“).

Text: Peter Parker Bild: Nuclear Blast

Graveyard „Peace“ (Warner)

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