Kitty, Daisy & Lewis – Zu Besuch bei der Vintage-Familie

Published On Oktober 18, 2017 | By Javad | Magazin, Musik

Noch bevor das neue, vierte Album „Superscope“ von Kitty, Daisy & Lewis am 29.09.2017 über Sunday Best Records/PIAS erscheint, stellen die drei Durham-Geschwister aus Kentish Town/London vorab die Singles „Down On My Knees“ und „Black Van“ vor. Ihrem energetischen Mix aus Rock´n Roll, R´n´B, Blues, Soul, Jazz und Country bleiben sie damit weiterhin treu. Familienintern geschrieben und aufgenommen, sind es dieses Mal 10 Songs geworden, die an das überaus erfolgreiche Album „The Third“ (2015, produziert von Mick Jones/ex-The Clash) anknüpfen.

Aus welchem musikalischen Fundus schöpft Ihr weiterhin Eure Ideen, was beeinflußt die Songs zwischen „You´re So Fine“ bis hin zu „Broccoli Tempura“?

Maßgebliche Einflüsse bleiben die Inspirationen aus den 1940er und 1950er Jahren, aber auch die späteren Jahrzehnte haben natürlich ihre Bedeutung für uns. Wir schreiben weiterhin in der Familie, produzieren und mischen selber in unserem eigenen analogen Studio. Das gibt uns viele Freiheiten, wir können kommen und gehen, wann wir wollen, ohne die üblichen hohen Studiomieten zu zahlen oder auf bestimmte Aufnahmezeiten festgelegt zu sein.

Für den Record Store Day 2015 gab es eine Art Überraschung für die Fans. Kitty, Daisy & Lewis als Rapper unterwegs im Genre HipHop?

Nicht ganz, aber es war eine Kooperation mit dem britischen HipHop-Künstker und Produzenten Slimkid3. Er hat unsere erste Single „Baby Bye Bye“ remixt, die in einer limitierten Version für den RSD auf den Markt kam.

Inhaltlich kommt es mir so vor, dass „Superscope“ sehr vielfältig aufgestellt ist, die Zeitreise mit Kitty, Daisy & Lewis deckt wahrlich die unterschiedlichsten Themen ab?

Ja durchaus, es geht um Liebe, Sex, Party und sogar Psychopathie. Wir sind weniger eine politische Band, das waren wir nie. Es geht mehr um Rock´n Roll und Glamour.

In punkto Songwriting legt ihr auch viel Wert auf Gleichberechtigung, jeder darf seine Ideen einbringen. Wie war es z.B. bei der aktuellen Single „Black Van“?

Daisy, unsere ältere Schwester hat den Titel zunächst während der Wartezeit auf einem Fährhafen geschrieben. Es geht es um den aufregenden Beginn einer neuen Beziehung auf einer Tournee. Daisy hat eine Beziehung zum Gitarristen der Support-Band, mit dem sie auch ein Kind hat. Diese Support-Band fuhr in einem schwarzen Van. Sie hat den Song zunächst am Klavier ausprobiert und dann wurde durch unsere Mithilfe ein toller Track daraus.

Als britische Rock´n Roll-Geschwister verzichtet ihr auf der Bühne aber nicht auf Unterstützung, richtig?

Nein, neben unseren Eltern, Ingrid Weiss und Graeme Durham, beide Profi-Musiker ist noch die jamaikanische Legende Eddie Thornton mit dabei, ein Trompeter der Extra-Klasse, der jamaikanisches Feeling einfliessen läßt. Im November auch wieder auf deutschen Bühnen, da mag uns das Publikum irgendwie ganz besonders. Das ist wirklich toll, wie zuletzt im Juni in Berlin, im ausverkauften Privat Club.

Auch auf den Social Media-Kanälen und im TV (u.a. eine Session für Tenement TV) seid ihr präsent, gibt es denn zur neuen CD auch das ein oder andere Video zu sehen?

2015 haben wir für den amerikanischen Sänger Daryl Hall (Hall and Oates) eine Episode für seine Show „Live at Daryl´s House“ aufgenommen, die könnt ihr hier sehen: bit.ly/2ww8dE7 Solche Anfragen gibt es in unregelmäßigen Abständen, es muss halt für beide Seiten passen, dann sind wir mit dabei. Für die erste Single „Down On My Knees“ gibt es bereits einen Clip. Es dürfte ja bekannt sein, dass wir bei den Live-Shows beständig unsere Rollen wechseln und zwischen Schlagzeug, Gitarre und Gesang pendeln. Den Ehrgeiz, im Vordergrund zu stehen, treibt das Video zwischen Gewalt und Glitter auf die Spitze.

Text: Frank Keil Bild: PR

Information!

kittydaisyandlewis.com

 

 

 

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