Schlossberghöhlen – Unterirdisch unterwegs

Das im Osten des Saarlands gelegene Homburg hat weitaus mehr zu bieten als seine Universität. Denn hier gibt es Europas größte künstliche Buntsandsteilhöhlen. Die erst 1934 wiederentdeckten Höhlen tragen den Namen „Schlossberghöhlen“, da sie einst zu der mittelalterlichen Hohenburg gehörten, welcher Homburg seinen Namen zu verdanken hat und deren Ruinen man heute besichtigen kann. Während die Höhlen, in denen einst Buntsandstein abgebaut wurde, noch im Zweiten Weltkrieg der Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen dienten, kann man heute Teile der aus zwölf Stockwerken bestehenden Höhlen und auch einen in den 50er Jahren angelegten Bunker im neunten Stock in Führungen besichtigen. Bis zum 30. November 2019 kann man hier auch eine Lichtmalerie und Feuerfotografie Ausstellung besuchen.

Bild: Theo Baltes

homburger-schlossberghoehlen.de