Agent Carter

Serienspecial – Fiktive Welten

Published On Januar 1, 2017 | By redaktion | Tipps, TV

Die Vergangenheit zu verändern, um das Hier und Jetzt besser zu machen – diese Idee ist in der Fiktion nicht neu. Stephen King veröffentlichte 2011 den Roman „Der Anschlag“ (Originaltitel „11/22/63“), in dem per Zeitreise das Attentat auf John F. Kennedy an eben jenem 22.11.1963 verhindert werden soll. Basierend auf dem Roman entwickelte Bridget Carpenter die achtteilige Miniserie „11.22.63 – Der Anschlag“ (Bad Robot/Warner Home Video). Darin reist der Englischlehrer Jake Epping (James Franco) durch ein Zeitportal ins Jahr 1960, um den vermeintlichen Attentäter Lee Harvey Oswald (Daniel Webber) zu observieren und Kennedy zu retten. Einfacher gesagt als getan, denn zum einen wehrt sich die Vergangenheit gegen Veränderungen und zum anderen läuft nicht alles wie geplant. So verbrennen wichtige Notizen, die Epping vom Entdecker des Portals, Al Templeton (Chris Cooper), mitgegeben wurden. „11.22.63“ zeichnet zwei Dinge aus: die 60er-Jahre-Sets, die an „Mad Men“ erinnern, und die spannende Frage, ob Epping das Unmögliche gelingen wird.


15 Jahre vor „11.22.63“ spielt „Marvel’s Agent Carter – Die komplette Serie“ (ABC/Walt Disney). Hayley Atwell ist die Agentin Peggy Carter, die in der Abteilung Strategic Scientific Reserve (SSR) von ihrem Vorgesetzten Roger Dooley (Shea Whigham, bekannt aus „Boardwalk Empire“) nicht ernst genommen und mit belanglosen Tätigkeiten beschäftigt wird. Dabei ist sie zu weitaus mehr imstande. Sie führt nämlich ein Doppelleben und hilft dem von SSR gejagten Howard Stark (Dominic Cooper) und dessen Butler Edwin Jarvis (James D‘Arcy). Stark, der spätere Vater von Tony Stark, wird fälschlicherweise verdächtigt, Waffen an den Feind geliefert zu haben. Der Übeltäter ist jedoch ein anderer… In der zweiten und leider auch letzten Staffel ist Carter in Hollywood, um einen mysteriösen Mord aufzuklären. Wie üblich bei Marvel gibt es viele Querverweise zu anderen Filmen und Serien aus dem Marvel Cinematic Universe. Gerade das macht den Reiz der Marvel-Produkte aus.

In der ersten Staffel von „Marvel’s Jessica Jones“ (ABC/Walt Disney) ist das nicht anders. Die traumatisierte und dem Alkohol nicht abgeneigte Ex-Superheldin Jessica Jones (Krysten Ritter aus „Breaking Bad“) verkriecht sich in Hell‘s Kitchen, wo sie als Privatermittlerin in ihrer Kanzlei Alias Investigations arbeitet. Dabei lernt sie u.a. den scheinbar unverwundbaren Luke Cage (Mike Colter) kennen, der gerade eine eigene Serie bekam. Ihr Gegenspieler ist der Gedankenmanipulator Kilgrave, genial porträtiert von David Tennant, bekannt aus „Doctor Who“ und „Broadchurch“. Kilgrave hatte bei Jones die posttraumatische Belastungsstörung ausgelöst, unter der sie immer noch leidet.

Bilder: Warner Home Video (1), Marvel & ABC Studios (2)

Dieser Artikel kann Affiliate Links enthalten (z.B. zum Amazon Partnerprogramm). Das bedeutet, dass zwischen 3% und 10% des Wertes Deiner Einkäufe bei dem Anbieter zu dem der Link geschaltet ist, uns gutgeschrieben werden. Damit leistest Du einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir auch weiterhin Inhalte ohne Bezahlschranke kostenlos anbieten können. Danke für Deine Unterstützung!

About The Author

Das total umsonste Popkulturmagazin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.