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White Denim – Untalentiert ist anders

Seit 2006 treibt die texanische Rockband White Denim ihr Unwesen.Sie gehört zu den experimentelleren Vertretern ihrer Art, da die Herren Garage-, Prog- und Psychedelic Rock-Einflüsse in ihren Songsverarbeiten. Dass sie nicht müde werden, musikalisch hervorzustechen, lässt sich an „Magazine“, dem Opener ihre sachten Studioalbums „Performance“, festmachen: Psychedelic Glamrock trifft auf Bläser.

Aufgenommen wurden die Songs innerhalb von acht Wochen im bandeigenen Studio in Austin. Erstmals dabei waren Keyboarder Michael Hunter und Schlagzeuger Conrad Choucroun. Was Letzterer drauf hat, zeigt er im Titelsong. Ein wahnsinniger Typ. So wie die gesamte Band, deren Köpfe James Petralli (Gesang, Gitarre) und Steven Terebecki (Gesang, Bass) sind. Ihr musikalisches Potenzial ist scheinbar unerschöpflich: Progressiv wird es auf „Performance“ etwa in dem wahnwitzigen „Moves On”, während in „Sky Beaming”, wieder ein alle Genregrenzen ignorierendes Schmuckstück, Jazz-Einflüsse auszumachen sind.

Text: Peter Parker Bild: City Slang