Wien

Österreichs Hauptstadt für junge Reisende

Wien, ist die Hauptstadt der Republik Österreich mit rund 1,9 Millionen Einwohnern. Selbstverständlich ist die Großstadt an der Donau aufgrund ihres vielfältigen kulturellen Angebots, der gastronomischen Vielfalt mit einer besonders geprägten Ess- und Trinkkultur (Wiener Kaffeehaus, Wiener Schnitzel, Heurigen) und einer Sub- und Jugendkultur beständig Ziel von Gästen. In Wien, älteste und größte Universität im deutschen Sprachraum, studieren heute mehr als 200.000 Studenten. Vor Ort konkurrieren eine Reihe von Stadtmagazinen, Print und Online, deren Informationen in Sachen Nightlife, Essen & Trinken, Shopping & Kultur unerlässlich sind. Die Free Map wienXtra ist empfehlenswert, ebenso der Goodnight.at Guide, be inside und Guided Vienna. Mit dem alteingesessenen Falter, der wöchentlich erscheint, lassen sich alle Veranstaltungen in Wien Stadt/Land komplett einsehen, inklusive einem exzellenten Adress- und Programmteil in der Falter:Woche. www.falter.at

Informativ ist auch das kostenlose Wien Journal, herausgegeben vom Wiener Tourismusverband mit Wien-Infos & Event-Highlights. Was die Unterkünfte angeht, gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für die Jugend siehe www.wien.info

Unser Tipp: Das Grand Ferdinand. Wiener Eleganz an der Ringstraße (Schubertring 10-12) mit einem Clou für preisbewusste Reisende, die auf Komfort nicht verzichten wollen: Der Schlafsaal, ein elegantes Achtbettzimmer, das pro Person nur 30,- die Nacht kostet. Und im hauseigenen Restaurant Meissl & Schadn wird der Kult um das Wiener Schnitzel gebührend zelebriert. www.grandferdinand.com und www.meisslundschadn.at

Die Tourist-Infos bieten perfekten Service vor Ort (Hauptbahnhof, Albertinaplatz und Flughafen), auch unsere Recherchereise wurde vom Tourismusverband freundlicherweise mit drei Übernachtungen/Frühstück unterstützt. Sehenswürdigkeiten und Museen wie u.a. die Hofburg, Karlsplatz und Karlskirche, Schönbrunn, Stephansdom und Albertina kann man mit der offiziellen Wien Card, der Vienna City Card günstiger besuchen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit BIG Bus Vienna sogar frei in Wien fahren. Diese erhält man an vielen Vorverkaufsstellen und der Tourist-Info Wien für jeweils 24, 48 oder 72 Stunden. www.viennacitycard.at

Sub- und Jugendkultur/Nachtleben
Eine eigenständige Jugendkultur abseits des Mainstreams gibt es selbstverständlich auch in Wien. In den letzten Jahren sorgt vor allem die neue Wiener Musikszene um Bands wie Wanda, Buntspecht, Bilderbuch und Interpreten wie Der Nino aus Wien sowie Voodoo Jürgens für großes Interesse bei Fans und Medien. International ausgerichtete Festivals wie das Popfest im Juli oder die 15. Afrika-Tage im August präsentieren mit Künstlern wie u.a. ZIggy Marley, Alborosie, Patrice und Asa ein hochkarätiges Programm. Eines der ältesten Zentren für Jugend- und Subkultur ist das Werkstätten- und Kulturhaus (WUK), das in den frühen 1980er Jahren startete. Auch heute noch findet hier eine Vielzahl künstlerischer Veranstaltungen aller Art statt. www.wuk.at

Ein weiteres Zentrum von Jugend- und Subkultur ist das Flex am Donaukanal, das internationale, genreübergreifende Konzerte und DJ-Events aufwartet und somit auf ein großteils jugendliches Publikum verweisen kann. www.flex.at

Auf dem Gelände des alten Schlachthofs befindet sich die Arena, ein ehemals besetztes Gelände, das mittlerweile ein eigenständiges Kulturzentrum ist. Hier finden regelmäßig Konzerte und Parties statt. Im Sommer gibt es auf der großen Freiluftbühne im Zentrum der Arena auch zahlreiche Events.
arena.wien

In den 1980er-Jahren entwickelte sich zunächst im Grätzl rund um den Schwedenplatz und die Ruprechtskirche eine rege Beislszene, die bis heute Bermudadreieck genannt wird. In den 1990er Jahren entstanden im Zuge der Sanierung des Gürtels zahlreiche Szenelokale in den ehemaligen Stadtbahnbögen, die mittlerweile fester Bestandteil des Wiener Musik- und Nachtlebens sind. Hier sind vor allem das Chelsea, www.chelsea.co.at und das B72, www.b72.at zu nennen, wo regelmäßig Alternative-Konzerte und Underground-Parties stattfinden. Zu Szenelocations haben sich auch das Cabaret Fledermaus, www.fledermaus.at in der Nähe des Stephansdoms sowie der Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz entwickelt. Während der Sommermonate verlagert sich ein guter Teil des Nachtlebens in Schanigärten, etwa im Museumsquartier und im Alten AKH, sowie in Freiluftlokale, etwa am Donaukanal (ein beliebtes Freizeit- und Erholungsgebiet mit Bars, Badeschiff und Adria Wien) und auf der Donauinsel

Vienna Calling – Redaktionstipps
Kleine Location, große Wirkung. Das Purple Cave in der Neubaugasse 78 präsentiert eine wunderbare Auswahl an Vintage-Kleidung und Designobjekten der 1960/1970er Jahre. www.purplecave.com

Wer auf alte, deutschsprachige Comics (Bessy, Zack, Fix & Foxi, Prinz Eisenherz) steht, für den kommt Comics Hutterer in der Landstrasser Hauptstrasse 126 einem Paradies gleich. www.comicshutterer.at

Tichy der Eispezialist. Das beste Eis in Wien. Im Eissalon am Reumannplatz 13 bleiben keine Wünsche offen. Eismarillenknödel, Eisbusserl, Schneebälle – seit 1952 ein gefrorener Traum. www.tichy-eis.at

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Österreichs Hauptstadt für junge Reisende

Wien, ist die Hauptstadt der Republik Österreich mit rund 1,9 Millionen Einwohnern. Selbstverständlich ist die Großstadt an der Donau aufgrund ihres vielfältigen kulturellen Angebots, der gastronomischen Vielfalt mit einer besonders geprägten Ess- und Trinkkultur (Wiener Kaffeehaus, Wiener Schnitzel, Heurigen) und einer Sub- und Jugendkultur beständig Ziel von Gästen. In Wien, älteste und größte Universität im deutschen Sprachraum, studieren heute mehr als 200.000 Studenten. Vor Ort konkurrieren eine Reihe von Stadtmagazinen, Print und Online, deren Informationen in Sachen Nightlife, Essen & Trinken, Shopping & Kultur unerlässlich sind. Die Free Map wienXtra ist empfehlenswert, ebenso der Goodnight.at Guide, be inside und Guided Vienna. Mit dem alteingesessenen Falter, der wöchentlich erscheint, lassen sich alle Veranstaltungen in Wien Stadt/Land komplett einsehen, inklusive einem exzellenten Adress- und Programmteil in der Falter:Woche. www.falter.at

Informativ ist auch das kostenlose Wien Journal, herausgegeben vom Wiener Tourismusverband mit Wien-Infos & Event-Highlights. Was die Unterkünfte angeht, gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für die Jugend siehe www.wien.info

Unser Tipp: Das Grand Ferdinand. Wiener Eleganz an der Ringstraße (Schubertring 10-12) mit einem Clou für preisbewusste Reisende, die auf Komfort nicht verzichten wollen: Der Schlafsaal, ein elegantes Achtbettzimmer, das pro Person nur 30,- die Nacht kostet. Und im hauseigenen Restaurant Meissl & Schadn wird der Kult um das Wiener Schnitzel gebührend zelebriert. www.grandferdinand.comund www.meisslundschadn.at

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Die Tourist-Infos bieten perfekten Service vor Ort (Hauptbahnhof, Albertinaplatz und Flughafen), auch unsere Recherchereise wurde vom Tourismusverband freundlicherweise mit drei Übernachtungen/Frühstück unterstützt. Sehenswürdigkeiten und Museen wie u.a. die Hofburg, Karlsplatz und Karlskirche, Schönbrunn, Stephansdom und Albertina kann man mit der offiziellen Wien Card, der Vienna City Card günstiger besuchen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit BIG Bus Vienna sogar frei in Wien fahren. Diese erhält man an vielen Vorverkaufsstellen und der Tourist-Info Wien für jeweils 24, 48 oder 72 Stunden. www.viennacitycard.at

Sub- und Jugendkultur/Nachtleben
Eine eigenständige Jugendkultur abseits des Mainstreams gibt es selbstverständlich auch in Wien. In den letzten Jahren sorgt vor allem die neue Wiener Musikszene um Bands wie Wanda, Buntspecht, Bilderbuch und Interpreten wie Der Nino aus Wien sowie Voodoo Jürgens für großes Interesse bei Fans und Medien. International ausgerichtete Festivals wie das Popfest im Juli oder die 15. Afrika-Tage im August präsentieren mit Künstlern wie u.a. ZIggy Marley, Alborosie, Patrice und Asa ein hochkarätiges Programm. Eines der ältesten Zentren für Jugend- und Subkultur ist das Werkstätten- und Kulturhaus (WUK), das in den frühen 1980er Jahren startete. Auch heute noch findet hier eine Vielzahl künstlerischer Veranstaltungen aller Art statt. www.wuk.at

Ein weiteres Zentrum von Jugend- und Subkultur ist das Flex am Donaukanal, das internationale, genreübergreifende Konzerte und DJ-Events aufwartet und somit auf ein großteils jugendliches Publikum verweisen kann. www.flex.at

Auf dem Gelände des alten Schlachthofs befindet sich die Arena, ein ehemals besetztes Gelände, das mittlerweile ein eigenständiges Kulturzentrum ist. Hier finden regelmäßig Konzerte und Parties statt. Im Sommer gibt es auf der großen Freiluftbühne im Zentrum der Arena auch zahlreiche Events.
arena.wien

In den 1980er-Jahren entwickelte sich zunächst im Grätzl rund um den Schwedenplatz und die Ruprechtskirche eine rege Beislszene, die bis heute Bermudadreieck genannt wird. In den 1990er Jahren entstanden im Zuge der Sanierung des Gürtels zahlreiche Szenelokale in den ehemaligen Stadtbahnbögen, die mittlerweile fester Bestandteil des Wiener Musik- und Nachtlebens sind. Hier sind vor allem das Chelsea, www.chelsea.co.at und das B72, www.b72.at zu nennen, wo regelmäßig Alternative-Konzerte und Underground-Parties stattfinden. Zu Szenelocations haben sich auch das Cabaret Fledermaus, www.fledermaus.at in der Nähe des Stephansdoms sowie der Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz entwickelt. Während der Sommermonate verlagert sich ein guter Teil des Nachtlebens in Schanigärten, etwa im Museumsquartier und im Alten AKH, sowie in Freiluftlokale, etwa am Donaukanal (ein beliebtes Freizeit- und Erholungsgebiet mit Bars, Badeschiff und Adria Wien) und auf der Donauinsel

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Vienna Calling – Redaktionstipps
Kleine Location, große Wirkung. Das Purple Cave in der Neubaugasse 78 präsentiert eine wunderbare Auswahl an Vintage-Kleidung und Designobjekten der 1960/1970er Jahre. www.purplecave.com

Wer auf alte, deutschsprachige Comics (Bessy, Zack, Fix & Foxi, Prinz Eisenherz) steht, für den kommt Comics Hutterer in der Landstrasser Hauptstrasse 126 einem Paradies gleich. www.comicshutterer.at

Tichy der Eispezialist. Das beste Eis in Wien. Im Eissalon am Reumannplatz 13 bleiben keine Wünsche offen. Eismarillenknödel, Eisbusserl, Schneebälle – seit 1952 ein gefrorener Traum. www.tichy-eis.at

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Prater. Spaß mitten in Wien seit 1766. Zunächst Erholungsgebiet, heute Wurstelprater/Ort der Unterhaltung. Das Riesenrad ein Muss neben Schaubühnen, Fahrgeschäften und Gastwirtschaften. www.prateraktiv.de und www.wienerriesenrad.com

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Prater. Spaß mitten in Wien seit 1766. Zunächst Erholungsgebiet, heute Wurstelprater/Ort der Unterhaltung. Das Riesenrad ein Muss neben Schaubühnen, Fahrgeschäften und Gastwirtschaften. www.prateraktiv.de und www.wienerriesenrad.com

Zentralfriedhof. Seit 1870 bedeutendste Begräbnisstätte Wiens mit zahlreichen Ehrengräbern von Musikern (u.a. Ludwig van Beethoven, Falco, Udo Jürgens), Prominenten der Kulturgeschichte (u.a. Hans Moser, Curd Jürgens) Mahnmalen und Konfessionellen Bereichen. www.friedhoefewien.at

Naschmarkt. Größter innerstädtischer Markt der Stadt. Stände, Restaurants und immer am Samstag der größte Flohmarkt der Stadt zwischen linker und rechter Wienzeile an der Kettenbrücke. www.wien.gv.at

Text und Bilder: Frank Keil