Star Trek mit Spocki

Filmspecial: Von Geheimdienst-, Haustier- und Weltraumabenteuern

Published On Januar 1, 2017 | By redaktion | Filme, Tipps

John Le Carré hat einige Bücher geschrieben. Bei Amazon ist derzeit eine Serien-Adaption seines Romans „The Night Manager“ von 1993 zu sehen. Fürs Heimkino gibt es jetzt den Film „Verräter Wie Wir“ (Arthaus/Studiocanal), der auf dem 2010er Roman „Our Kind Of Traitor“ basiert. Darin wird der Literaturdozent Perry Makepiece, gespielt von Ewan McGregor, von dem russischen Geldwäscher Dima (Stellan Skarsgård) gebeten, bei seiner Heimreise vom Urlaub interne Daten über die Mafia an den MI6 zu übergeben. Der alternde Kriminelle möchte sich und seine Familie auf diesem Wege freikaufen. Leichter gesagt als getan, denn seine Auftraggeber sind skeptisch und rigoros.
Die Geschichte ist gut und wird von Regisseurin Susanna White, die bis dato fast ausschließlich bei britischen Fernsehserien mitwirkte (u.a. „Bleak House“ und „Jan Eyre“), in Ruhe und ohne das heutzutage übliche Action-Tamtam erzählt, bleibt aber letztlich vorhersehbar. Dafür entschädigen einen die beiden Hauptdarsteller McGregor und Skarsgård.


Vorhersehbar ist „Pets“ (Universal Pictures) nicht. Der Animationsfilm der Macher von „Ich – Einfach unverbesserlich“ ist rasant und hoch amüsant. Hier wird endlich der Frage nachgegangen, was die Haustiere machen, wenn Frauchen oder Herrchen außer Haus sind. Daher heißt der Film im Original auch „The Secret Life Of Pets“. Was der kleine Terrier Max, sein neuer Mitbewohner Duke und die Nachbarstiere in den knapp 90 Minuten erleben, ist abenteuerlich und steht den „Ich – Einfach Unverbesserlich“-Filmen und dem „Minions“-Ableger in nichts nach.

Kommen wir zu „Star Trek Beyond“ (Paramount/Universal Pictures): „Fast & Furious“-Regisseur Justin Lin und die Autoren Simon Pegg alias Scotty und Doug Jung schicken Captain Kirk (Chris Pine) und seine Besatzung auf eine gefährliche Mission. Sie sollen die Crew einer gewissen Kalara (Lydia Wilson) retten. Es folgen eine atemberaubende Inszenierung der Zerstörung der USS Enterprise und ein nahezu aussichtsloser Kampf gegen Krall (Idris Elba) und seine Untertanen. Nahezu – wären da nicht noch die kampferfahrene außerirdische Verbündete Jaylah (Sofia Boutella) und die Beastie Boys.
„Star Trek Beyond“ ist alles andere als eine Enttäuschung: spannend, humorvoll und mit vielen beeindruckenden Actionszenen gespickt. Der beste Charakter ist einmal mehr Peggs Scotty – auch wegen seines schottischen Akzents.
Der Film ist den verstorbenen „Star Trek“-Schauspielern Leonard Nimoy (Botschafter Spock) und Anton Yelchin (der junge Pavel Chekov) gewidmet, die beide noch im 13. Teil zu sehen sind – wenn auch Spock nur auf einem Foto.

Text: Peter Parker Bild: Universal Pictures

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