In Extremo

Carpe Noctem

Mittelalter-Rock aus Berlin. Eine der erfolgreichsten deutschen Bands. Top Chart-Platzierungen, zahlreiche Auszeichnungen, millionenfach verkaufte Tonträger. Die Rede ist von In Extremo, deren Sänger/Musiker Michael ´Das letzte Einhorn´ Rhein als Gründungsmitglied wie kaum ein anderer der Band Auskunft über das Septett geben kann. Nachdem In Extremo 2017 mit der Werkschau „40 wahre Lieder“ als Best Of über 20 Jahre Bandhistorie haben Revue passieren lassen, gehen die Künstler jetzt auf die „Carpe Noctem – Burgentour 2019“.

Sind seitdem bereits neue Lieder entstanden und wenn ja, wann ist mit deren Veröffentlichung zu rechnen?

Wir haben bereits mit den Aufnahmen zu neuen Stücken begonnen. Für die Carpe Noctem-Shows zwischen Mai und August schieben wir eine sommerliche Pause ein und gehen ab September wieder an die Studio-Arbeit. Die neue CD soll dann im Jubiläumsjahr 2020 erscheinen, dann gibt es In Extremo 25 Jahre lang. Nachdem wir das 20jährige Jubiläum auf der Loreley gefeiert haben, siehe die „Wahre Jahre“-DVD, werden wir möglicherweise auf vier Burgen im Norden, Osten, Süden und Westen mit Gästen das nächste Jubiläum gebührend feiern.

Die bereits laufende Carpe Noctem-Burgentour ist nicht die erste der Band. Inwieweit unterscheidet sie sich von vorausgegangenen? Wie sieht das musikalische Programm dafür aus?

Diese Burgentour wurde über einen langen Zeitraum hinweg ausgearbeitet und perfektioniert, auch wenn es das ein oder andere Jahr gab, an dem sie nicht stattfand. Festivals ähneln sich doch sehr, wogegen das Ambiente einer solchen Burgentour wie auf Schloss Merseburg, dem Amphitheater Trier oder der Burg Scharfenstein in Leinefeld-Worbis für ein außergewöhliches Ambiente sorgt. Wir spielen da einen Mix aus alten und neuen Stücken, kein Konzert ist wie das andere. Den Tag zur Nacht machen, mit unseren Fans ganz hautnah feiern, tanzen und singen, das ist es, was auch für uns die Burgentour immer zu einem ganz besonderen Ereignis macht. Pure Ausgelassenheit, den Alltag hinter sich lassen, in eine andere Welt eintauchen, genauso erleben wir unsere Shows auch selber in diesen tollen Kulissen.

Als erfolgreichste Mittelalter-Rockband Deutschlands hat man seinen Fans gegenüber sicher auch eine gewisse Verantwortung. Engagiert sich die Band In Extremo auch gesellschaftlich z.B. durch Mitwirken bei NGO´s?

Ja, neben der bekannten Wasserinitiative Viva con Agua bieten wir auch auf lokaler/regionaler Ebene unsere Unterstützung an. Vor dem Konzert auf Burg Scharfenstein haben wir z.B. jugendlichen Fußballern des JFV Eichsfeld 24 Langarm-Shirts geschenkt. Dann engagieren sich auch die einzelnen Bandmitglieder bei Projekten, ich z.B. beim Kinderhilfswerk Plan International Deutschland e.V., das seit 80 Jahren weltweit tätig ist.

Stichwort Heavy Metal. Auch damit scheinen In Extremo keine Berührungsängste zu haben. Mittelalter-Rock und Full Metal Cruise, wie geht das zusammen?

Einen besseren Saisonstart hätten wir uns 2017 gar nicht vorstellen können. Die Teilnahme beim Full Metal Cruise V. des Wacken-Teams war komplett gelungen. Und ein paar Wochen später haben wir sogar als Support für KISS in Frankfurt/Main gespielt. Auf der FMC VIII. im August, ist z.B. unser Langzeitproduzent Vincent Sorg mit einem Workshop an Bord mit dabei. Auch für 2020 gibt es schon Anfragen, aber die Arbeit am neuen Album hat zunächst Priorität für uns.

Text: Frank Keil. Bild: PR

Trier, Amphitheater
Freitag, 26. Juli, 20.00 Uhr

www.inextremo.de

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