Benjamin Mordiconi – Künstler Feature

Mit der Frage nach dem Sinn hat alles angefangen. Wie verleihe ich meinen Zeichnungen Sinn? Wie präsentiere ich sie auf meine ganz eigene Art und lasse andere daran teilhaben? Ich glaube diese Frage stellt sich jeder Künstler irgendwann mal zum Beginn seines Schaffens.

Benjamin Mordiconi arbeitet mit einem klassischen Siebdruckverfahren und druckt seine Motive auf T-Shirts und Taschen, sodass jeder seine Kunst tragen kann und sich aktiv damit auseinander setzt. Er hat sich das Verfahren selbst beigebracht, um zum Beispiel seine Elefanten ein bisschen durch den Träger zum Leben zu erwecken und auf die Straße zu bringen. Die Siebe stellt er dafür selbst her und überträgt alles dann auf verschiedene Textilien. Als klassischen StreetArt-Künstler möchte er sich eigentlich gar nicht sehen: „Mir macht es einfach schon Freude, wenn jemand ein Shirt sieht und ihm einfach das Motiv gefällt. Als StreetArtist muss ich dafür nicht unbedingt bezeichnet werden“. Er ist eben auch ein Handwerker, sagt er und mit diesem drückt er sich und vor allem seine Kunst aus. Ob es dabei ein Tiermotiv oder eine Typographie ist, entscheidet er spontan. Eben so, wie es ihn überkommt.

Sein Künstlername „nuffin“ kommt aus dem Amerikanischen und ist umgangssprachlich für „nothing“. „Als ich das Wort dann mal in einem Lied gehört hab, in dem es ziemlich prägnant benutzt wurde, hat es sich irgendwie in mein Kopf gebrannt“, sagt Benni.

Text: Redaktion | Bilder: Benjamin Mordiconi

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