Bonsai Kitten – Von KillBilly zu RiotRock

15 Jahre nachdem die Sängerin Tiger Lilly Marleen in Berlin Bonsai Kitten ins Leben gerufen hat, ist sie auf der aktuellen CD „Love And Let Die“ das einzig noch verbliebene Gründungsmitglied. Durch einige Besetzungswechsel, zuletzt 2018, wurde auch immer wieder stilistisch umgestaltet, die frühen Punk-A-Billy Einflüsse verschwanden über die Jahre hinweg immer mehr für Rock und Metal. Aber mit den 11 aktuellen, englischsprachigen Titeln zwischen „Dead Man Walking“ und „Last Days On Earth“ scheint sich das sympathische Energiebündel vollauf zu identifizieren. Nachdem Bonsai Kitten im Laufe ihrer Karriere u.a. auch schon mit Franz Plasa (u.a. Selig, Fury In The Slaughterhouse) Studiozeit verbrachten, wurden für „Love And Let Die“ alle Songs von Gitarrist André ´Wally´ Wahlhäuser produziert. Er scheint auch derjenige gewesen zu sein, der an der ein oder anderen Stelle für die Bluesrock-Einflüsse zuständig ist. So rücken Bonsai Kitten unweigerlich ein wenig in die Nähe der hochgelobten norwegischen Formation Pristine.

Bonsai Kitten „Love And Let Die“ (Sunny Bastards/Soulfood)
www.bonsai-kitten.de

Text: Frank Keil Bild: PR