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Phoam – We Collide

Phoam aus Basel mögen er gerne emotional. Die Tracks der Band thematisieren den ewigen Kampf der inneren Gefühle und schaffen ein Gefühl von uneingeschränkter Spannung am Rande einer Kluft. So auch in der neuen Singe „We Collide“ . Das dazugehörige Live-Video, wurde im Kunsthaus Bregenz aufgenommen wurde. Lass Dich von der Dunkelheit ergreifen.


Hurray for the Riff Raff – SAGA 

Alynda Segarra, auch bekannt als Hurray for the Riff Raff, ist eine in New Orleans lebende Künstlerin, die ihre Musik als „Nature Punk“ bezeichnet. Sie ist seit ihrem Konzeptalbum „The Navigator“ im Jahr 2016 ein Liebling der Kritiker. Jetzt hat sie ihr neues Album „Life On Earth“, das auch die Single „SAGA“ enthält veröffentlicht, die von nostalgischen Visuals begleitet wird. Kann man nix falsch machen, mit dem Punk hier…


Mahalia – Letter To Ur Ex

Mahalia, eine Grammy-nominiierte UK-R&B-Sensation, hat ihre neue Single „Letter To Ur Ex“ veröffentlicht. Der Song beschreibt einen Reifeprozess und entstand nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund, der von einer Nachricht seiner Ex ausgelöst wurde. Mahalia wollte mit dem Song ausdrücken, wie sie sich durch das Verhalten der Ex ihres Freundes fühlte. Wir hoffen es geht ihr besser. Der Song geht klar.


Honey for Petzi – Infini

Honey for Petzi haben ihr veröffentlichen neues Album „Observations + Descriptions“. Das Trio besteht aus Sami Benhadj Djilali, Philippe Oberson und Christian Pahud. Die Band ist bekannt für ihre packenden Rhythmen im Post-Rock-Genre. „Infini“ ist ein 5-Minuten langer Song, der einen langen instrumentalen Teil in der Mitte hat. Ursprünglich wurde geplant an dieser Stelle ein Featuring mit anderen Künstlern zu bringen, das jedoch nicht zustande kam. Der Song wurde schlussendlich ohne Gesang veröffentlicht und gefiel am Ende so gut, wie er war. Manchmal ist weniger mehr.


Dirty Sound Magnet – Meet the Shaman

„Meet The Shaman“ ist die neue Single von Dirty Sound Magnet, einer Schweizer Band, die sich dem Genre des Indie-Psychedelic-Rock verschrieben hat. Der Song wird von einem kraftvollen Tribal-Beat angetrieben und zeichnet sich durch faszinierende mittelöstliche Harmonien aus. Im Text übernimmt der Sänger und Gitarrist Stavros die Rolle des schamanischen Gurus und lädt das Publikum ein, an den musikalischen Feierlichkeiten teilzunehmen. „Meet The Shaman“ spielt mit dem Konzept, dass die Musik der Band eine religiöse Feier ist, während der Stavros als Guru fungiert, allerdings mit einem Hauch von DSM-Sarkasmus. Lasst uns ekstatisch werden..


Small Fires – Referee

„Referee“ von der Hamburger Band Small Fires, ist die erste Auskopplung aus dem Album „Stairwell“. Das neue Album „Stairwell“ zeichnet sich durch soulige, psychedelische Untertöne aus und behandelt in den Texten das Thema der Definition von Männlichkeit durch Aggression und Kampf. Small Fires kombinieren knisternde Elektronik, melodische Gitarren mit viel Hall und Delays und pulsierende Beats mit klaren Songstrukturen und einem Gespür für eingängige Melodien.


NYOS – Rosario

In weniger als 5 Minuten gelingt es NYOS, uns in „Rosario“ in eine einfache Zeit zu entführen. Ein so gut konstruierter Song und das simple, aber effektive Video setzen die Szene gut für das, was von dem Duo zu erwarten ist. Das Video gibt dem Genre Rock ’n‘ Roll eine ganz neue Bedeutung. Beim ersten Hören könnte man es auch für eine beschwingte Version von „The Lamb Lies Down on Broadway“ halten.


St.Arnaud – Catching Flies

St.Arnaud ist ein Indie-Pop-Songwriter aus Edmonton, der in Zusammenarbeit mit seinem Bruder und kreativen Kollegen, dem YouTube-Animator GingerPale, eine treue Fanbase auf YouTube und Spotify aufgebaut hat und in ganz Kanada und den USA aufgetreten ist. Sein neues Album „Love and the Front Lawn“ setzt den Trend von traurigen Texten und fröhlichen Melodien fort, aber mit einer neuen instrumentalen Palette. Das Album handelt von Selbstzweifeln, dem Lieben, dem Verlassen und Verlassenwerden und dem ängstlichen Vergeuden einiger der besten Jahre des Lebens und ist eine Aufforderung an sich selbst, freundlicher zu sich selbst zu sein, loszulassen und zu versuchen, das Leben zu genießen. Das sagen wir bei POPSCENE schon Jahre!


Mono – Scarlet Holliday 

MONO hat aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 im Jahr 2020 zu Weihnachten eine digitale Veröffentlichung von zwei neuen Songs herausgebracht, „Scarlet Holliday“ und „First Winter“, die zu Hause in Isolation produziert wurden. MONO erklärt, dass die Songs mit der Idee einer neuen Hoffnung für das neue Jahr geschrieben wurden, da die Zeit für viele in der Welt unerwartet dunkel geworden ist. Gebessert hat sich seitdem nix, aber die Musik ist trotzdem super.


Tees Park – Brexit at Tiffany’s

Nach ihrem hochgelobten Comeback mit „Happy Birthday Forever“ teilt die in Toronto geborene und in London lebende Künstlerin Tess Parks den Titel „Brexit At Tiffany’s“. Der Song ist ein stetiger, von Orgeln durchtränkter Psych-Pop, der von Parks‘ heiserem Sprechgesang getragen wird und die Poesie von Patti Smith und Lydia Lunch verkörpert.


Eine zunehmende Enttäuschung über den Zustand der Welt gepaart mit einer Verletzung, die es Parks für Monate unmöglich machte, Gitarre und Klavier zu spielen, bedeuteten, dass das Album fast auf Eis gelegt wurde. „Ich fühlte mich wirklich entmutigt, dieses Album abzuschließen“, erinnert sie sich: „Ich hörte ehrlich gesagt ein Jahr lang überhaupt keine Musik mehr und widmete mich stattdessen dem Malen. Ich musste mich wirklich wieder davon überzeugen, dass es wichtig ist, einfach alles Gute zu teilen – dass wir Vertrauen in uns haben, dass unser Licht auch durch andere Menschen und für andere Menschen weiterleuchten kann. Der Gedanke, dass jemand seine Kunst nicht teilt oder sich vor etwas scheut, das er erschaffen hat, erscheint mir wie eine echte Tragödie. Selbst wenn es nicht perfekt ist, dokumentiert man einen Moment.“


Mit diesem Statement schließen wir die Editor’s Picks #11. Die Songs gibt es natürlich auch wieder komfortable als Spotify Playlist. Willst Du noch mehr Musik, dann schalte POPSCENE Radio ein unter radio.popscene.club